Horizont: Inhalte-Kommunikation Rettung der Branche?

Der Markt für Inhalte-Kommunikation wächst. Das ist eine der Kernaussagen eines jetzt erschienenen Artikels in „Horizont“ (Ausgabe 24/2016). Eine schöne Meldung und eigentlich müsste die Branche jetzt klatschen und Hurra rufen. Tut sie aber nicht. Aus gutem Grund. Denn dort, wo Content Marketing (CM) für Zuwächse sorgt, wird es für viele Agenturen in ihrem angestammten Geschäft deutlich enger. Schuld daran sind neue Kommunikationskanäle und der damit verbundene Wegbruch von alten Kanälen, mit denen sich vortrefflich Geld verdienen hat lassen. Kein Wunder also, dass so ziemlich jeder auf den Zug „Content Marketing“ aufspringen will. Vielfach, ohne sich klar darüber zu sein, welche Herausforderungen damit verbunden sind. Und wohin eine sinnvolle Reise wirklich gehen sollte. Ingo Kahnt, Geschäftsführer von Newcast, findet dazu klare Worte, die er im Artikel ausführlich belegt. „Inhaltliche Kommunikation, Technologie und Media lassen sich nicht mehr trennen“, sagt der Newcast-Chef. „Unsere Kreativen dürfen sich nicht nur auf ihren Bauch verlassen, sondern werden von Data und Technologie unterstützt“, so Kahnt weiter. Genau hier sieht er Newcast im Vergleich zu anderen Agenturen besonders gut aufgestellt. „Wer mehr über seinen Kunden weiß, kann ihn besser unterstützen. An diesem Punkt sind Mediaagenturen bereits sehr erfahren.“ Kahnt räumt ebenfalls mit der in der Branche verbreiteten Meinung auf, dass Mediaagenturen keine Inhalte können und nur Ahnung von der Distribution hätten. Und damit beispielsweise PR-Agenturen unterlegen wären. „Wir haben eine eigene Kreativabteilung, eine Redaktion, eine AV-Produktion und ein Web-Development im Hause“, so der Geschäftsführer weiter. „Für uns sind die Erstellung der richtigen Inhalte genauso wichtig wie deren Distribution. Und in beiden Bereichen sind wir bestens aufgestellt.“

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