Horizont: Erfolgskontrolle beim Content Marketing ein Muss!

Wie die Zeiten sich ändern. Erfolgskontrolle damals: Das Kundenmagazin gefällt dem Vorstand. Hurra! Erfolgskontrolle heute: Key Performance Indicators (KPIs) und Benchmarks verdrängen das Bauchgefühl. In Zeiten von Content Marketing sind Inhalte keine Spielwiese mehr für Texter, auf denen sie sich nach eigenem Gusto bewegen. Die Wirkung des Inhalts zählt und die wird gemessen. Oder besser gesagt – im Idealfall würde diese gemessen.

Denn wie ein jetzt erschienener Artikel im Branchenblatt „Horizont“ (Ausgabe 24/2016) zeigt, liegt genau hier das Problem. „Nicht alle Unternehmen verfolgen das Thema Analytics konsequent“, wird Newcast-Chef Ingo Kahnt zitiert. Eine Aussage, die auch eine Studie der Privaten Hochschule Göttingen deckt. Demnach messen nur 29 Prozent der Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern regelmäßig und standardisiert die Wirkung ihres Content Marketings. Unter den Firmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern sind es sogar nur 10 Prozent. Für Ingo Kahnt sind diese Zahlen keine Überraschung. „Eine kontinuierliche Erfolgsmessung kann nur dann funktionieren, wenn das Unternehmen eine Content-Strategie entwickelt, die auf den Marketing- und Kommunikationszielen fußt.“ Dies sei allerdings in vielen Fällen nicht der Fall, so Kahnt weiter. „Das liegt auch daran, dass klassische Agenturtypen schlichtweg das Know-how nicht mitbringen, das Mediaagenturen seit Jahren sammeln konnten. Ein großer Vorteil, wenn es um den richtigen Einsatz von Content Marketing geht.“ Fazit: Content Marketing funktioniert nicht ohne Erfolgskontrolle. In Sachen Wirkungsanalyse stehen viele Unternehmen noch ganz am Anfang.

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